IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Die Deutschen können nach einer Studie künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen. Foto: Franz-Peter Tschauner/Archiv
Die Deutschen können nach einer Studie künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen. Foto: Franz-Peter Tschauner/Archiv

Die Deutschen können nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen. Solle das Rentenniveau in der Gesetzlichen Rentenversicherung stabil und der Beitragssatz konstant bleiben, müssten die Jungen deutlich länger arbeiten, so ein Ergebnis der Studie des arbeitgebernahen Instituts, über die die «Welt» zuerst berichtete. Nach derzeitiger Gesetzeslage soll das Rentenalter bis 2029 schrittweise auf 67 steigen. Laut Studie nimmt der Anteil der 67-Jährigen und älteren bereits bis 2030 um etwa ein Drittel zu.

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Australien verhindert Erwähnung von Schäden im UN-Klimabericht

Von Korallenbleiche betroffene Korallen am Great Barrier Reef. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Von Korallenbleiche betroffene Korallen am Great Barrier Reef. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Nach einer Intervention Australiens sind Passagen zum Great Barrier Reef aus einem UN-Klimabericht gestrichen worden. «Als Wissenschaftler bin ich verärgert, als Australier angewidert», schrieb Will Steffen, Chef des australischen unabhängigen Klimarats. Er hatte die entsprechenden Textstellen in dem unter anderem von der UN-Kulturorganisation Unesco veröffentlichten Bericht «Weltnaturerbe und Tourismus bei wandelndem Klima» auf Richtigkeit gegengelesen. «Ich war einer der Wissenschaftler, die sie zum Schweigen zu bringen versuchen.»

 

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Kreise: VW erwägt Bau einer eigenen Batteriefabrik

Motor eines Elektro-Golf: VW erwägt den milliardenschweren Bau einer eigenen Batteriefabrik. Foto: Sebastian Gollnow
Motor eines Elektro-Golf: VW erwägt den milliardenschweren Bau einer eigenen Batteriefabrik. Foto: Sebastian Gollnow

Zum Ausbau der Elektromobilität erwägt der Autokonzern Volkswagen den milliarden-schweren Bau einer eigenen Batteriefabrik. Ein solches Werk könnte bis zu zehn Milliarden Euro kosten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Konzernkreisen. Ein möglicher Standort sei Salzgitter. Zuvor hatte das «Handelsblatt» berichtet, im VW-Management neige sich die Stimmung in Richtung eigener Fertigung, um von asiatischen Herstellern unabhängig zu sein.

 

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Forscher finden Eiszeit-Spuren am Mars-Nordpol

Die Wissenschaftler hatten mit der Raumsonde «Mars Reconnaissance Orbiter» (MRO) der US-Raumfahrtbehörde Nasa die Polkappen des Roten Planeten untersucht. Foto: ESA/DLR/FU-Berlin/Ralf Jaumann/dpa
Die Wissenschaftler hatten mit der Raumsonde «Mars Reconnaissance Orbiter» (MRO) der US-Raumfahrtbehörde Nasa die Polkappen des Roten Planeten untersucht. Foto: ESA/DLR/FU-Berlin/Ralf Jaumann/dpa

Klimawandel gibt es auch auf unserem Nachbarplaneten Mars. Am Nordpol des Roten Planeten haben Forscher Belege für eine Eiszeit gefunden, die bis vor rund 370 000 Jahren angedauert hat. Seitdem haben sich am Mars-Nordpol rund 87 000 Kubikkilometer Eis abgelagert - genug, um den gesamten Planeten mit einem 60 Zentimeter dicken Eispanzer zu bedecken, berichtete das Team um Isaac Smith vom Southwest Research Institute in Boulder (US-Staat Colorado) im Fachblatt «Science». Die Beobachtung stützt Theorien, die Eiszeiten auf dem Mars postuliert haben.

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«Zukunftsatlas»: München weiter Spitze

München ist seit der Erstauflage des «Zukunftsatlas» Spitzenreiter. Foto: Victoria Bonn-Meuser/Archiv
München ist seit der Erstauflage des «Zukunftsatlas» Spitzenreiter. Foto: Victoria Bonn-Meuser/Archiv

Der Landkreis und die Stadt München sind nicht zu schlagen: Sie belegen erneut die Top-Plätze als zukunftsfähigste Regionen Deutschlands, wie aus einer Studie des Prognos-Instituts hervorgeht. Die Oberbayern sind seit der Erstauflage des «Zukunftsatlas» im Jahr 2004 Spitzenreiter. Auch in einem erstmals parallel durchgeführten Ranking zu den Perspektiven in der Digitalwirtschaft stehen der Landkreis und die Stadt München den Angaben zufolge an erster Stelle, wie das «Handelsblatt» berichtete.

 

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Kuka-Vorstand wirbt für Übernahmeangebot aus China

Kuka ist Weltmarktführer bei Robotern für die Autoindustrie. Foto: Julian Stratenschulte
Kuka ist Weltmarktführer bei Robotern für die Autoindustrie. Foto: Julian Stratenschulte

Der Vorstand des Roboterbauers Kuka hat auf der Hauptversammlung vorsichtig für das verlockend hohe Übernahmeangebot aus China geworben. Aktionärsvertreter dagegen warnten in Augsburg vor den Risiken für die deutsche Industrie und forderten Bundeswirtschafts-minister Sigmar Gabriel (SPD) zum Eingreifen auf. Kuka-Vorstandschef Till Reuter sagte, das Angebot des chinesischen Elektrokonzerns Midea könne «unsere Strategie unterstützen». Denn China sei der größte Robotermarkt weltweit. Kuka wolle seinen Umsatz dort von heute 425 Millionen auf eine Milliarde Euro im Jahr 2020 erhöhen.

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Historischer Besuch: Obama in Hiroshima

Barack Obama spricht in Hiroshima mit dem 91-jährigen Atombomben-Überlebenden Sunao Tsuboi. Foto: Kimimasa Mayama
Barack Obama spricht in Hiroshima mit dem 91-jährigen Atombomben-Überlebenden Sunao Tsuboi. Foto: Kimimasa Mayama

US-Präsident Barack Obama hat bei einem historischen Besuch in Hiroshima für eine Welt ohne Atomwaffen geworben. «Wir müssen Lehren aus Hiroshima ziehen», sagte Obama in der japanischen Stadt, die vor 71 Jahren von einer amerikanischen Atombombe zerstört wurde. Es war der erste Besuch eines US-Präsidenten am Mahnmal in Hiroshima. Wie zuvor angekündigt entschuldigte sich Obama nicht für die verheerende Zerstörung im August 1945. An der Gedenkstätte im Friedenspark in der japanischen Großstadt legte Obama einen Kranz mit weißen Blumen nieder.

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Ein Vierteljahrhundert ICE: Abschied vom Temporausch

Nicht mehr so schnell: Die neue Baureihe ICE 4 (r.) ist auf 250 Stundenkilometer beschränkt. Der ICE 3 schafft Tempo 330. Foto: Bernd von Jutrczenka
Nicht mehr so schnell: Die neue Baureihe ICE 4 (r.) ist auf 250 Stundenkilometer beschränkt. Der ICE 3 schafft Tempo 330. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) - Deutschlands schnellster Zug ist ein Fall fürs Museum. Eine Stunde dauert im Nürnberger Bahnmuseum die Sonderführung rund um den weißen Raser mit dem roten Streifen, der nun 25 Jahre alt wird. Am 2. Juni 1991 begann für Bahnreisende in Deutschland das Hochgeschwindigkeitszeitalter: Seitdem ist der Intercity-Express aus dem Fahrplan nicht mehr wegzudenken. Von 25 Zügen wuchs die Flotte auf mittlerweile 270. Doch der Geschwindigkeitsrausch ist längst vorbei.

 

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EKD fordert Islamunterricht in ganz Deutschland

Laut Kultusministerkonferenz bieten zurzeit Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz islamischen Religionsunterricht an. Foto: Oliver Berg/Archiv
Laut Kultusministerkonferenz bieten zurzeit Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz islamischen Religionsunterricht an. Foto: Oliver Berg/Archiv

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, plädiert für einen «flächendeckenden Islamunterricht» an deutschen Schulen. Das sei die beste Möglichkeit, junge Muslime immun zu machen gegen Versuchungen des Fundamentalismus, sagte der Münchner Landesbischof der «Heilbronner Stimme». Junge muslimische Schüler müssten die Möglichkeit erhalten, sich kritisch mit der Tradition ihrer Religion auseinanderzusetzen. «Sie können zugleich Neues über den Islam lernen - und das auf dem Boden des Grundgesetzes», sagte Bedford-Strohm.

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Handel enttäuscht über Nein zu Ladenöffnung bei Stadtfest

Schild mit der Schrift «Bayerischer Verwaltungsgerichtshof» in München. Foto: Peter Kneffel/Archiv
Schild mit der Schrift «Bayerischer Verwaltungsgerichtshof» in München. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungs-gerichtshofs gegen einen verkaufsoffenen Sonntag zum Münchner Stadtgründungsfest am 19. Juni ist beim Handel auf Unverständnis gestoßen. Er habe das Urteil mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels, Bernd Ohlmann, am Freitag. Es sei ein schlechtes Signal für den Einkaufstandort München. Gesetzlich möglich seien vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr - «und wir haben in München nicht einen einzigen».

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Wagenknecht: «Querschüsse aus dem Off» stören

Wagenknecht und Bartsch wehren sich gegen Gysis Kritik. Foto: Bernd Settnik/Archiv
Wagenknecht und Bartsch wehren sich gegen Gysis Kritik. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Die Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat die Kritik ihres Vorgängers Gregor Gysi mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Gysi hatte die Partei als «saft- und kraftlos» bezeichnet. Wagenknecht sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Konkrete Vorschläge, die die Partei weiterbringen, sind immer willkommen. Ständige Querschüsse aus dem Off helfen dagegen niemandem.» Auch Co-Fraktionschef Dietmar Bartsch wandte sich gegen Gysi.

 

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Mediziner für Softdrink-Steuer

Eine Frau hält eine Flasche Pepsi und eine Flasche Coca-Cola. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Eine Frau hält eine Flasche Pepsi und eine Flasche Coca-Cola. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Im Kampf gegen Übergewicht haben Ärzte eine Softdrink-Steuer, mehr Schulsport und Ernährungskunde als Unterrichtsfach vorgeschlagen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sei übergewichtig, ein Viertel sogar fettleibig, sagte der Münchner Medizinprofessor Günter Stalla am Donnerstag auf einem internationalen Fachkongress in München. Der österreichische Co-Tagungs-präsident Günter Höfle sagte, die Menschen bewegten sich zu wenig und äßen einfach zu viel. Am Ende stünden oft Diabetes, Herzkrankheiten, Schlaganfall oder Krebs.

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Finanz- und Wirtschaftsministerium streiten über Stromsteuer

Steuern auf selbst erzeugten Solarstrom? Das Finanzministerium verteidigt die von der Solarwirtschaft kritisierten Pläne. Foto: Jens Büttner/Archiv
Steuern auf selbst erzeugten Solarstrom? Das Finanzministerium verteidigt die von der Solarwirtschaft kritisierten Pläne. Foto: Jens Büttner/Archiv

Die von Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) vorgelegten Pläne zur Stromsteuer für Öko-Stromanlagen sorgen im Wirtschafts-ressort für Unmut. Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sollte nicht benachteiligt werden, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Die im Entwurf vorgeschlagene Begrenzung der Stromsteuerbefreiung für Eigenstrom auf Photovoltaik sei «in dieser Form unangemessen». Auch andere Steuer-erleichterungen sollten beibehalten oder verlängert werde, um Kleinanlagen oder innovative Kraftstoffe nicht zu belasten.

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Eröffnet BER erst 2018? - Bürgermeister zweifelt an Zeitplan

Nach Darstellung des «Tagesspiegels» ist der jüngste Zeitplan für die BER-Eröffnung bis Ende 2017 nun hinfällig. Foto: Ralf Hirschberger
Nach Darstellung des «Tagesspiegels» ist der jüngste Zeitplan für die BER-Eröffnung bis Ende 2017 nun hinfällig. Foto: Ralf Hirschberger

Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens wird möglicherweise zum fünften Mal verschoben. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte im Abgeordnetenhaus, «dass ich mit dem heutigen Stand auch nicht mehr ausschließen kann, dass wir mit der Eröffnung im Jahr 2018 landen». Müller führt den Flughafen-Aufsichtsrat. «Ich will Ende 2017 fliegen», bekräftigte er das bestehende Ziel. Lange Genehmigungsfristen beim Brandschutz-Umbau im Terminal machten ihn jedoch skeptisch. Es werde von Tag zu Tag schwieriger, den Termin zu halten, sagte Müller.

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EU will Schutz vor billigem Stahl aus China verbessern

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf dem Gipfel sieben großer Industrienationen (G7) im japanischen Ise-Shima. Foto: Toru Hanai / Pool
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf dem Gipfel sieben großer Industrienationen (G7) im japanischen Ise-Shima. Foto: Toru Hanai / Pool

Die Europäische Union will sich stärker gegen billige Stahlprodukte aus China schützen, die unter Preis auf den Markt geworfen werden. Solches Dumping müsse auch berücksichtigt werden, wenn die EU über die von China geforderte Gewährung des Marktwirtschafts-status diskutiere, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf dem Gipfel sieben großer Industrienationen (G7) im japanischen Ise-Shima. Eine solche Einstufung würde China vor teuren Anti-Dumping-Klagen schützen.

 

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Bayerischer Minister will eine Milliarde für Milchbauern

Die Milchbauern stöhnen: Für einen Liter Milch wird derzeit von den Molkereien 22 Cent bezahlt. Foto: Carsten Rehder
Die Milchbauern stöhnen: Für einen Liter Milch wird derzeit von den Molkereien 22 Cent bezahlt. Foto: Carsten Rehder

Angesichts der schweren Krise der Milchbauern in Europa fordert Bayerns Landwirtschafts-minister Helmut Brunner (CSU) von der EU eine Milliarde Euro Soforthilfe für in Not geratene Betriebe. Zudem solle es für die Landwirte Steuererleichterungen geben, sagte Brunner der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag). So sollen Landwirte Geld, das sie in guten Jahren verdient haben, steuerfrei zurücklegen dürfen, um sich in schlechteren Zeiten selbst zu helfen. Es gebe einige Möglichkeiten zu helfen, sagte Brunner.

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AfD attackiert Kirche

Bayerns AfD-Landesvorsitzender Petr Bystron. Foto: Matthias Balk/Archiv
Bayerns AfD-Landesvorsitzender Petr Bystron. Foto: Matthias Balk/Archiv

Die AfD attackiert die Kirchen: Der bayerische Landesvorsitzende Petr Bystron wirft sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche vor, über ihre Wohlfahrtsverbände «unter dem Deckmantel der Nächstenliebe» ein Milliardengeschäft mit der Flüchtlingskrise zu machen. Beide Kirchen hätten aus kommerziellen Gründen ein großes Interesse an weiterer Flüchtlingszuwanderung.

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Sonnenflieger «Solar Impulse 2» beendet 13. Etappe

Extrem-Selfie: Bertrand Piccard, Pilot des Sonnenfliegers Solar Impulse 2, scheut keinen Aufwand, um sein Projekt zu promoten. Foto: Solar Impulse/Rezo
Extrem-Selfie: Bertrand Piccard, Pilot des Sonnenfliegers Solar Impulse 2, scheut keinen Aufwand, um sein Projekt zu promoten. Foto: Solar Impulse/Rezo

Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» hat die 13. Etappe seiner Weltumrundung geschafft. Das mit Sonnenenergie angetriebene Flugzeug, gesteuert vom Abenteurer und Forscher Bertrand Piccard, landete nach 17 Stunden Flug in Lehigh Valley im US-Bundesstaat Pennsylvania. Gestartet war der Flieger Mittwochfrüh um kurz nach 4.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr MESZ) vom internationalen Flughafen in Dayton im US-Bundesstaat Ohio. Als nächstes Etappenziel steht New York auf dem Flugplan. Danach geht es über den Atlantik.

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Erdogan-Berater droht EU mit Aufkündigung aller Abkommen

Ein Berater des türkischen Präsidenten Erdogan droht der EU im Visastreit mit der Aufkündigung sämtlicher Abkommen. Foto: Tolga Bozoglu
Ein Berater des türkischen Präsidenten Erdogan droht der EU im Visastreit mit der Aufkündigung sämtlicher Abkommen. Foto: Tolga Bozoglu

Neue scharfe Drohungen aus der Türkei haben in der EU für kühle Reaktionen gesorgt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ erkennen, sie sei «nicht besorgt» darüber, dass die Regierung in Ankara Teile des Abkommens zur Flüchtlingskrise möglicherweise nicht wie verabredet umsetzen werde. Die EU-Kommission machte deutlich, dass sich Europa im Streit um die Aufhebung der Visumpflicht für türkische Staatsbürger nicht erpressen lassen wolle. «Die Umsetzung des Rückübernahmeabkommens zwischen der EU und der Türkei ist eine der Voraussetzungen für die Visaliberalisierung (...)», teilte ein Sprecher mit.

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Testergebnis: Durch Antibiotika mehr Methan im Rinderdung

Rinder produzieren Hunderte Liter Methangas je Tier täglich. Foto: Marc Müller
Rinder produzieren Hunderte Liter Methangas je Tier täglich. Foto: Marc Müller

Mit Antibiotika behandelte Rinder setzen über den Dung wahrscheinlich verstärkt klimaschädliches Methan frei. Zu diesem überraschenden Ergebnis sind Forscher nach einer ersten kleinen Testreihe gelangt. Möglicherweise profitierten die methan-bildenden Mikroben im Darm der Tiere davon, dass die Bakterien dort durch die Antibiotika gehemmt werden, schreibt das Team in den «Proceedings B» der britischen Royal Society.

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