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Im Juli Rekordhoch bei freien Stellen

Es gibt viele freie Stellen in Deutschland. Allein öffentliche Verwaltungen suchten derzeit 10 600 Mitarbeiter - ein Zuwachs von knapp 75 Prozent. Foto: Dominique Leppin
Es gibt viele freie Stellen in Deutschland. Allein öffentliche Verwaltungen suchten derzeit 10 600 Mitarbeiter - ein Zuwachs von knapp 75 Prozent. Foto: Dominique Leppin

Deutsche Unternehmen suchen derzeit so viele Arbeitskräfte wie selten zuvor. Nicht zuletzt trage dazu der wachsende Bedarf an Personal im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise bei, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA). Mehr Menschen würden etwa gebraucht, um Flüchtlinge zu betreuen, zu verwalten und unterzubringen. Die Behörde stellte am Mittwoch ihren Stellenindex BA-X für Juli vor. Allein öffentliche Verwaltungen suchten derzeit 10 600 Mitarbeiter - ein Zuwachs von knapp 75 Prozent. Sicherheits- und Bewachungsfirmen hätten im Juli 4100 Kräfte gesucht - ein Plus von 50 Prozent.

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Puma setzt Aufwärtstrend dank Fußball-EM fort

Logo des Sportartikelherstellers Puma. Foto: Daniel Karmann/Archiv
Logo des Sportartikelherstellers Puma. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Dank der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch 3,3 Millionen Euro Minus gemacht. «Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt», sagte Konzernchef Björn Gulden am Mittwoch am Firmensitz in Herzogenaurach.

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Osram verkauft Lampensparte an chinesisches Konsortium

Osram hat seine Lampensparte an einen Käufer in China verkauft. Das unter Ledvance firmierende Geschäft mit gut 9000 Mitarbeitern geht an ein Konsortium um den chinesischen LED-Spezialisten MLS. Foto: Matthias Balk/Archiv
Osram hat seine Lampensparte an einen Käufer in China verkauft. Das unter Ledvance firmierende Geschäft mit gut 9000 Mitarbeitern geht an ein Konsortium um den chinesischen LED-Spezialisten MLS. Foto: Matthias Balk/Archiv

Der Lichtkonzern Osram hat für seine traditionelle Lampensparte einen Käufer in China gefunden. Das unter Ledvance firmierende Geschäft mit gut 9000 Mitarbeitern geht an ein Konsortium um den chinesischen LED-Spezialisten MLS, wie der im MDax notierte Konzern mitteilte. Ebenfalls beteiligt sind die Finanzinvestoren IDG und Yiwu. Der Kaufpreis beträgt über 400 Millionen Euro. Darüber hinaus soll Osram in den kommenden Jahren Lizenzzahlungen für die Nutzung von Namensrechten erhalten.

 

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Deutsche Börse: Aktionärs-Mehrheit für LSE-Fusion erreicht

Die Deutsche Börse hat die erforderliche Mehrheit der Aktionäre, um mit der Londoner Börse zu fusionieren. Die beiden Konzerne wollen eine europäische Superbörse schmieden. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Die Deutsche Börse hat die erforderliche Mehrheit der Aktionäre, um mit der Londoner Börse zu fusionieren. Die beiden Konzerne wollen eine europäische Superbörse schmieden. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Die Deutsche Börse hat eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zum geplanten Zusammenschluss mit der Londoner LSE überwunden: Die Aktionäre des Dax-Konzerns sagen mehrheitlich Ja zu dem Milliardendeal. 60,35 Prozent der Aktien wurden bis 17 Uhr und damit vor Ablauf der Frist zum Umtausch in Papiere des fusionierten Unternehmens angeboten, wie der Frankfurter Marktbetreiber mitteilte. Erforderlich war eine Quote von mindestens 60 Prozent, die Aktionäre konnten sich bis einschließlich Dienstag (26.7./24.00 Uhr) entscheiden.

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Diagnosen: Wann sind mehrere Ärzte besser als einer?

Mehrere Ärzte erstellen oft bessere Diagnosen - vorausgesetzt die Unterschiede innerhalb der Gruppe sind nicht zu groß. (Foto: pixabay.com / DarkoStojanovic)
Mehrere Ärzte erstellen oft bessere Diagnosen - vorausgesetzt die Unterschiede innerhalb der Gruppe sind nicht zu groß. (Foto: pixabay.com / DarkoStojanovic)

Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat neue Erkenntnisse gewonnen, wie sich ärztliche Entscheidungen durch das Einholen mehrerer unabhängiger Meinungen verbessern lassen könnten.

 

Dabei fanden die Forscher auch heraus, dass für die Qualität der Diagnose die Zusammen-setzung der Ärztegruppe entscheidend ist.

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60 Jahre Lach- und Schießgesellschaft

60 Jahre Lach- und Schießgesellschaft (Bild BR / Julia Müller)
60 Jahre Lach- und Schießgesellschaft (Bild BR / Julia Müller)

Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft steht für ein legendäres Kabarettensemble und gleichzeitig für eine der bekanntesten Kleinkunstbühnen in Deutschland. Sie wurde 1956 von Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt gegründet.

 

Zum 60-jährigen Bestehen findet im großen Saal der Münchner Kammerspiele eine feierliche Jubiläumsveranstaltung statt.

 

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Commerzbank-Gewinn sackt um ein Drittel ab

Die niedrigen Zinsen machen nicht nur der Commerzbank zu schaffen. Foto: Daniel Reinhardt
Die niedrigen Zinsen machen nicht nur der Commerzbank zu schaffen. Foto: Daniel Reinhardt

Der Gegenwind für die Commerzbank wird immer stärker. Im zweiten Quartal sackte der Überschuss um fast ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 209 Millionen Euro ab, wie das Institut am Montagabend in Frankfurt mitteilte. Der operative Gewinn ging um 18 Prozent auf 342 Millionen Euro nach unten. Analysten hatten mit etwas geringeren Rückgängen gerechnet. Ein wichtiger Grund sind die historisch niedrigen Zinsen, die sich immer stärker in die Ergebnisse der Banken hineinfressen. Auch die Unruhe an der Kapitalmärkten bremst den Erholungskurs der Commerzbank.

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Sicherheitsdebatte nach Bombenattentat von Ansbach

Ein Polizist betrachtet den Tatort in Ansbach. Foto: Daniel Karmann
Ein Polizist betrachtet den Tatort in Ansbach. Foto: Daniel Karmann

Nach dem mutmaßlich islamistischen Bomben-attentat in Ansbach rücken stärkere Sicherheitsmaßnahmen und mögliche Folgen für die Asylpolitik in den Blick. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) kündigte einen deutlichen Personalaufbau bei der Polizei an. «Die Aufstockung wird signifikant sein», sagte er dem «Münchner Merkur». Das Landeskabinett kommt heute zu einer schon länger geplanten Klausur in St. Quirin am Tegernsee zusammen.

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Trotz Ärger: MTU legt Latte für 2016 etwas höher

Das Modell einer Turbine des Herstellers MTU. Foto: Ralf Hirschberger/dArchiv
Das Modell einer Turbine des Herstellers MTU. Foto: Ralf Hirschberger/dArchiv

Der Münchner Triebwerksbauer MTU wird nach einer gewinnträchtigen ersten Jahreshälfte auch für das Gesamtjahr optimistischer. Trotz heftigen Ärgers beim Antrieb für den Airbus-Verkaufsschlager A320neo soll der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) 2016 jetzt rund 480 Millionen Euro erreichen, wie MTU-Chef Reiner Winkler am Dienstag ankündigte. Bisher hatte er 460 bis 470 Millionen Euro im Auge. Der Umsatz soll mit 4,7 Milliarden Euro das obere Ende der bisherigen Zielspanne erreichen.

 

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Bau der umstrittenen A94 von München nach Passau geht weiter

Der Bau der A 94 geht weiter. Foto: Armin Weigel/Archiv
Der Bau der A 94 geht weiter. Foto: Armin Weigel/Archiv

Die vor allem bei Naturschützern umstrittene Autobahn 94 von München Richtung Passau wird weitere sechs Kilometer länger. Heute setzt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) den symbolischen Spatenstich für den Bau des Abschnittes von Malching nach Kirchham in Niederbayern. In das Teilstück werden an die 80 Millionen Euro investiert. Der Abschnitt ist ein weiterer Schritt zu einer durchgehenden Autobahnverbindung von München ins oberbayerische Chemiedreieck um Burghausen und Altötting.

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Markus Duesmann wird Einkaufsvorstand der BMW AG

Führungswechsel im Einkaufsvorstand der BMW AG (Bild: BMW AG)
Führungswechsel im Einkaufsvorstand der BMW AG (Bild: BMW AG)

Der Aufsichtsrat der BMW AG hat in seiner letzten Sitzung Markus Duesmann zum Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk bestellt (im Foto rechts). Duesmann (47) wird mit Wirkung vom 1. Oktober 2016 die Nachfolge von Dr. Klaus Draeger (59) antreten, der dann mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Vorstand ausscheiden wird (im Bild links).

 

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Fast jeder zweite Erwerbstätige schaut nach Feierabend in Mails

Eine Frau arbeitet am Strand von Santa Poca auf Mallorca mit ihrem Laptop am Wasser. Foto: Patrick Seeger
Eine Frau arbeitet am Strand von Santa Poca auf Mallorca mit ihrem Laptop am Wasser. Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa) - Fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland schaut einer Umfrage zufolge nach Feierabend in seine dienstlichen E-Mails. In einer Befragung des Meinungsforschungs-instituts YouGov für die Nachrichtenagentur dpa gaben insgesamt 45 Prozent an, in der Regel mindestens einmal oder öfter nach Dienstschluss in ihr geschäftliches Mailpostfach zu gucken. Etwa 20 Prozent der Befragten werden außerdem mindestens einmal pro Woche nach Feierabend angerufen. Bei 28 Prozent kommt das weniger als einmal pro Woche, bei 42 Prozent überhaupt nicht vor.

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Unterstützung für Nachwuchsgründer: Bewerbungsaufruf für Herausforderung Unternehmertum

 (Foto: pixabay.com / StartupStockPhotos)
(Foto: pixabay.com / StartupStockPhotos)

Gründungsinteressierte Studierende mit eigenen Startup-Ideen können sich noch bis zum 19. August für eine Teilnahme an Herausforderung Unternehmertum bewerben.

 

Das Gründerbildungsprogramm der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) unterstützt junge Menschen dabei, sich schon während des Studiums als Gründer zu qualifizieren und eigene Startup-Ideen zu entwickeln. Seit 2005 wurden rund 700 Studierende unternehmerisch über die Initiative qualifiziert.

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Kündigungswelle bei Bauspar-Altverträgen geht weiter

Ziegel liegen auf dem Dach eines Rohbaus. Die Bausparkassen setzen ihren harten Kurs fort. Foto: Daniel Karmann
Ziegel liegen auf dem Dach eines Rohbaus. Die Bausparkassen setzen ihren harten Kurs fort. Foto: Daniel Karmann

Die Bausparkassen setzen im Streit um relativ hoch verzinste Verträge ihren harten Kurs fort. Wie bereits im vergangenen Jahr werde man auch 2016 Altverträge kündigen, die seit Langem zuteilungsreif sind und nur als Guthaben genutzt werden. Das teilten zahlreiche Bausparkassen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die hohen Guthabenzinsen aus den 1990er Jahren sind für die Branche in den heutigen Niedrigzins-Zeiten eine Belastung. Die große Kündigungswelle begann 2015, als 200 000 Altverträge aufgelöst wurden. Die Branche geht bei dem Thema geschlossen vor.

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Bombe explodiert in Ansbach: ein Toter und elf Verletzte

Ein Polizist mit Maschinenpistole bewacht in Ansbach die Zufahrtsstraße zur Altstadt. Foto: Daniel Karmann
Ein Polizist mit Maschinenpistole bewacht in Ansbach die Zufahrtsstraße zur Altstadt. Foto: Daniel Karmann

Ansbach (dpa) - Im fränkischen Ansbach ist am Sonntagabend mindestens ein Sprengsatz explodiert. Wie Bürgermeisterin Carda Seidel in der Nacht zum Montag vor Journalisten erklärte, gab es mindestens eine Detonation vor dem Eingang zu einem Musikfestival mit rund 2500 Besuchern. Ein Mann wurde getötet, elf weitere Menschen wurden verletzt. Manche Zeugen hätten von einer Detonation gesprochen, andere von zwei. Die Explosion ereignete sich gegen 22.00 Uhr, wie ein Polizeisprecher sagte. Zahlreiche Sanitäter seien mit Tragen in der Innenstadt.

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Clinton will mit Kaine als Vize Weißes Haus erobern

Hillary Clinton hat sich Tim Kaine als ihre Nummer 2 ausgesucht. Foto: Rhona Wise
Hillary Clinton hat sich Tim Kaine als ihre Nummer 2 ausgesucht. Foto: Rhona Wise

Hillary Clinton will mit Ex-Gouverneur Tim Kaine als Vize-Kandidaten an ihrer Seite im November das Weiße Haus erobern. Kaine nannte Clinton eine unermüdliche Kämpferin, die niemals aufgebe. Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt würdigte die Demokratin den derzeitigen Senator am Samstag als einen erfahrenen und geradlinigen Politiker, der Ergebnisse anstatt von Schlagzeilen wolle. Die Ex-Außenministerin stellte den 58 Jahre alten Politiker der Öffentlichkeit zwei Tage vor Beginn des Parteitages der Demokraten in Philadelphia vor.

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Ökonom: Staat muss bei Infrastruktur nachlegen

Auf der Autobahn 100 (A100) staut sich in Berlin wegen Straßensperrungen der Verkehr. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Auf der Autobahn 100 (A100) staut sich in Berlin wegen Straßensperrungen der Verkehr. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Bund und Länder müssen nach Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bei den Investitionen in die Infrastruktur noch deutlich nachlegen. Lastwagen, die im Stau stehen oder Umwege fahren müssen, verursachten zusätzliche Kosten, sagte der IW-Experte für öffentliche Finanzen, Tobias Hentze, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das schade der Wettbewerbsfähigkeit. Die Qualität der Infrastruktur sei auch ein Kriterium für die Ansiedlung von Unternehmen. «Es ist klar, dass man mittelfristig auch Arbeitsplätze gefährdet, wenn man zu wenig tut.»

 

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Politische Debatte nach Amoklauf in München beginnt

Die Fahnen von Europa, Deutschland und Bayern hängen in München vor der Staatskanzlei auf Halbmast. Foto: Sven Hoppe
Die Fahnen von Europa, Deutschland und Bayern hängen in München vor der Staatskanzlei auf Halbmast. Foto: Sven Hoppe

Nach dem Amoklauf in München setzt die politische Debatte ein, wie solche Bluttaten künftig verhindert werden können. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich dafür aus, die Einsatzkonzepte der Polizei noch einmal unter die Lupe zu nehmen. «Das wird sicher jetzt noch einmal überprüft werden müssen», sagte der CDU-Politiker am Samstagabend in der ARD. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte in der «Welt am Sonntag», dass «wir in extremen Situationen» wie Terroranschlägen «auch in Deutschland auf die Bundeswehr zugreifen können».

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Wieder vermehrt deutsche Chefs in Dax-Vorstandsetagen

Laut einer Studie haben die Dax-Vorstandsetagen wieder vermehrt deutsche Chefs (Illustration). Foto: Christian Charisius
Laut einer Studie haben die Dax-Vorstandsetagen wieder vermehrt deutsche Chefs (Illustration). Foto: Christian Charisius

Die Vorstandsetagen der Dax-Konzerne werden laut einer Studie immer deutscher. Das dritte Jahr infolge sank der Ausländeranteil in den Führungszirkeln der 30 größten börsen-notierten Unternehmen. Dies ergab eine Analyse des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach fiel der Ausländeranteil 2016 weiter, nämlich bis zur Jahresmitte auf 27,2 Prozent. «An den Höchstwert von 29,1 Prozent aus 2013 kommen die Dax-Unternehmen auch dieses Jahr nicht heran.

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Deutschland will eine globale Finanzsteuer

Wolfgang Schäuble trifft zum G20-Treffen in Chengdu ein. Foto: Ng Han Guan/Pool
Wolfgang Schäuble trifft zum G20-Treffen in Chengdu ein. Foto: Ng Han Guan/Pool

Deutschland ergreift die Initiative für eine Besteuerung von Finanztransaktionen auf globaler Ebene. Da eine solche Steuer allein in Europa wenig bringe, machte Wolfgang Schäuble (CDU) beim Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) überraschend einen entsprechenden Vorstoß. Bei ihren zweitägigen Beratungen im südwestchinesischen Chengdu berieten die Top-Wirtschaftsmächte auch über die Auswirkungen des geplanten britischen Ausstieg aus der Europäischen Union und die Folgen des Putschversuches in der Türkei.

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Unister-Insolvenz: Was Verbraucher wissen müssen

Die Leipziger Internetfirma Unister hatte einen Insolvenzantrag gestellt - vier Tage nach dem Unfalltod ihres Chefs. Wagner war am 14. Juli beim Absturz einer Privatmaschine in Slowenien ums Leben gekommen. Foto: Jan Woitas
Die Leipziger Internetfirma Unister hatte einen Insolvenzantrag gestellt - vier Tage nach dem Unfalltod ihres Chefs. Wagner war am 14. Juli beim Absturz einer Privatmaschine in Slowenien ums Leben gekommen. Foto: Jan Woitas

Die Insolvenz des Internetunternehmens Unister wirft viele Fragen bei Verbrauchern auf. Neben dem Tochterunternehmen und Reiseveranstalter Urlaubstours GmbH hat mittlerweile auch die Reisetochter Unister Travel Betriebsgesellschaft Insolvenz angemeldet: Zu ihr gehört die Betreiberfirma von ab-in-den-urlaub.de. Bereits gebuchte Reisen von Urlaubstours würden durchgeführt, teilte der vorläufige Unister-Insolvenzverwalter Lucas Flöther mit. Probleme gibt es derzeit aber mit Reise-Gutscheinen, die vor dem 20. Juli von einem Tochterunternehmen der Unister Travel, der U-Deals GmbH, erworben wurden.

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Todesschütze von München war 18-jähriger Einzeltäter

Polizisten mit Maschinenpistolen stehen in München am Hauptbahnhof und sichern das Gelände. Foto: Andreas Gebert
Polizisten mit Maschinenpistolen stehen in München am Hauptbahnhof und sichern das Gelände. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Nach dem Anschlag von München mit neun Todesopfern und stundenlangem Ausnahmezustand hat die Polizei Entwarnung gegeben: Der Schütze, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, habe mit hoher Wahrscheinlichkeit alleine gehandelt und sich danach selbst erschossen, teilten die Ermittler mit. Die Hintergründe der Bluttat und das Motiv seien noch völlig unklar, sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä. Die Leiche des jungen Mannes wurde etwa einen Kilometer vom Olympia-Einkaufszentrum entfernt aufgefunden, sagte Andrä weiter.

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Weniger Euro-Blüten im Umlauf

Am beliebtesten waren bei Kriminellen Zwanziger und Fünfziger, auf sie entfielen rund 80 Prozent aller Blüten. Foto: Stefan Puchner
Am beliebtesten waren bei Kriminellen Zwanziger und Fünfziger, auf sie entfielen rund 80 Prozent aller Blüten. Foto: Stefan Puchner

Harte Zeiten für Geldfälscher: Rund 331 000 Euro-Blüten sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank im ersten Halbjahr 2016 weltweit aus dem Verkehr gezogen worden - das waren 25 Prozent weniger als in der zweiten Jahreshälfte 2015. In Deutschland entdeckten Banken, Handel und Polizei nach Angaben der Bundesbank von Januar bis Juni 45 625 falsche Scheine - 1,7 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2015, aber deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum mit rund 50 500 Blüten.

 

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Deal mit Visa öffnet Paypal Weg zu Ladenkassen

Mit dem Deal sollen Paypal-Nutzer unter anderem über Terminals für kontaktlose Zahlungen auch in Läden bezahlen können. Foto: Lukas Schulze
Mit dem Deal sollen Paypal-Nutzer unter anderem über Terminals für kontaktlose Zahlungen auch in Läden bezahlen können. Foto: Lukas Schulze

Der Online-Bezahldienst Paypal will über eine Partnerschaft mit Visa auch ins Geschäft an den Ladenkassen vorstoßen. Mit dem Deal sollen Paypal-Kunden grundsätzlich an allen Karten-Terminals bezahlen können, die kontaktlose Zahlungen mit Visa-Karten unterstützen. Dieser Service soll zunächst nur in den USA verfügbar sein, für den Rest der Welt müssen noch die Vereinbarungen ausgehandelt werden. Aktuell werden im Handel in großem Stil Lesegeräte für Kontaktlos-Zahlungen per NFC-Nahfunk eingeführt, die Umrüstung soll in den nächsten Jahren abgeschlossen werden.

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Vodafone wächst im Festnetz - Mobilfunk unter Preisdruck

Während die Schwellenländer bei Vodafone weiter kräftig wuchsen, konnte auch das Europageschäft ein leichtes Plus aufweisen. Foto: Andy Rain
Während die Schwellenländer bei Vodafone weiter kräftig wuchsen, konnte auch das Europageschäft ein leichtes Plus aufweisen. Foto: Andy Rain

Der britische Telekomkonzern Vodafone hat in Deutschland im ersten Quartal 2016/17 (Ende Juni) Erfolge im Festnetz verbucht. Beim deutschen Mobilfunk verlor das Unternehmen dagegen leicht an Kunden und Umsatz, wie Vodafone in Newbury und Düsseldorf mitteilte. Die Gesamterlöse in Deutschland gingen um 2,5 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro zurück. Der für das Kerngeschäft relevante Serviceumsatz mit Festnetz- und Mobilfunkdiensten legte dagegen leicht um 1,6 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro zu.

 

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Einweg- und Pfandflaschen sollen besser gekennzeichnet werden

Leere PET-Flaschen bei einem Getränkehändler in Köln. Foto: Henning Kaiser
Leere PET-Flaschen bei einem Getränkehändler in Köln. Foto: Henning Kaiser

Beim Getränkekauf sollen Kunden künftig auf den ersten Blick erkennen, ob sie eine Einweg- oder eine Mehrwegpackung in der Hand haben.

In Läden soll es dafür Schilder an den Verkaufsregalen geben, heißt es in einem Gesetzentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hatte darüber berichtet. Die Hinweise mit «Einweg» oder «Mehrweg» müssen dem Entwurf zufolge mindestens so groß gedruckt sein wie die Angabe des Preises. Der Gesetzentwurf soll im Oktober vom Bundeskabinett beraten werden.

 

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Tesla will auch ins Geschäft mit Lastwagen und Bussen

Tesla steht gerade in der Kritik nach dem ersten tödlichen Unfall mit seinem Fahrassistenz-System «Autopilot». Foto: Britta Pedersen/Archiv
Tesla steht gerade in der Kritik nach dem ersten tödlichen Unfall mit seinem Fahrassistenz-System «Autopilot». Foto: Britta Pedersen/Archiv

Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in Zukunft auch Lastwagen und Busse bauen. Außerdem sollen irgendwann komplett selbstfahrende Teslas einen firmeneigenen Fahrdienst in Städten bilden, kündigte Musk in seinem zweiten «Master Plan» zur Strategie des Unternehmens an. Zuvor soll es noch ein kleineres SUV-Modell geben und einen «neue Art von Pickup-Truck». Lastwagen und Bus seien «im frühen Stadium der Entwicklung» bei Tesla und könnten im kommenden Jahr präsentiert werden. Wann die Fahrzeuge auf die Straße kommen könnten, blieb unklar.

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Ausnahmezustand in der Türkei in Kraft

Seit dem Putschversuch sind zehntausende Staatsbedienstete suspendiert, mehr als 8500 Menschen festgenommen worden. Foto: Sedat Suna
Seit dem Putschversuch sind zehntausende Staatsbedienstete suspendiert, mehr als 8500 Menschen festgenommen worden. Foto: Sedat Suna

Istanbul (dpa) - Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei ist der von Präsident Recep Tayyip Erdogan verkündete Ausnahmezustand in der Nacht in Kraft getreten. Noch heute soll sich das Parlament mit der Maßnahme befassen. Das Parlament kann die dreimonatige Dauer des Ausnahmezustands verändern oder ihn aufheben, womit angesichts der klaren Mehrheit von Erdogan AKP in der Nationalversammlung nicht zu rechnen ist. Erdogan hatte den Ausnahmezustand in der Nacht nach einer einer Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrates sowie des Kabinetts in Ankara verkündet.

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Ebay-Quartalsbericht lässt Aktie steigen

Ebays Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft legte von 430 auf 437 Millionen Dollar zu. Foto: Andrej Sokolow
Ebays Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft legte von 430 auf 437 Millionen Dollar zu. Foto: Andrej Sokolow

Ein Jahr nach der Trennung vom Bezahldienst Paypal zieht das Geschäft bei der Handelsplattform Ebay an. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 2,23 Milliarden Dollar. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft legte von 430 auf 437 Millionen Dollar zu, wie Ebay nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Das Vorjahresquartal war das letzte vor der Abspaltung von PayPal. Die Zahl aktiver Käufer legte binnen drei Monaten von 162 auf 164 Millionen zu.

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Streit ums Rot: Sparkassen gewinnen gegen Santander

Die Sparkassen und die spanische Santander-Bank streiten seit Jahren um die Markenfarbe Rot. Foto: Jens Wolf
Die Sparkassen und die spanische Santander-Bank streiten seit Jahren um die Markenfarbe Rot. Foto: Jens Wolf

Die Sparkassen dürfen sich ihr charakteristisches Rot exklusiv für das Bankengeschäft mit Privatkunden sichern. Die beim Patent- und Markenamt eingetragene Farbmarke muss nicht gelöscht werden, wie der Bundesgerichtshof (BGH) entschied. Die Karlsruher Richter begründen das mit der breiten Durchsetzung im deutschen Markt. Damit geht ein sechs Jahre langer Streit mit den Santander-Banken zu Ende, die ein fast identisches Rot verwenden. Sie hatten die Löschung der Marke beantragt. (Az. I ZB 52/15)

 

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