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Forscher: Beim Brexit verlieren alle, besonders die Briten

Mini-Produktion in Oxford: Vor allem Großbritannien selbst wird wirtschaftlich unter dem EU-Austritt leiden. Foto: BMW AG/Archiv
Mini-Produktion in Oxford: Vor allem Großbritannien selbst wird wirtschaftlich unter dem EU-Austritt leiden. Foto: BMW AG/Archiv

Nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt erwarten Ökonomen der Bertelsmann-Stiftung gravierende wirtschaftliche Einbußen in Europa. Am schmerzhaftesten werde ein Brexit die Briten selbst treffen. «Es ist eine Situation in der alle verlieren, die EU-Mitgliedsländer und ganz besonders dramatisch Großbritannien», sagte Andreas Esche, Leiter des Wirtschaftsbereichs der Stiftung, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

 

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Merkel und Seehofer: Zurück zur Sacharbeit

Hier wollen beide Parteien künftige Leitthemen der Union vorstellen. Beschlüsse werden jedoch nicht gefasst, es gibt auch keine Papiere. Foto: Ralf Hirschberger
Hier wollen beide Parteien künftige Leitthemen der Union vorstellen. Beschlüsse werden jedoch nicht gefasst, es gibt auch keine Papiere. Foto: Ralf Hirschberger

CDU-Chefin Angela Merkel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer demonstrieren nach monatelangem Flüchtlingsstreit mit Blick auf die Bundestagswahl Einigkeit. Beide Parteien wollten bei den wichtigsten aktuellen Themen gemeinsam «daran arbeiten, dass wir Lösungen für die Menschen in Deutschland finden, die auch in Zukunft Wohlstand und Sicherheit garantieren», sagte Merkel nach einer Strategieklausur beider Parteien in Potsdam. Man wolle den Menschen das Gefühl geben, «dass die Politik ihre Sorgen, ihre Ängste und ihre Erwartungen ernst nimmt».

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Tauziehen um Milliarden in Bayerns Regierung

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hält Geldmünzen in den Händen. Foto: S. Hoppe/Archiv
Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hält Geldmünzen in den Händen. Foto: S. Hoppe/Archiv

Der Staatsregierung steht das größte Milliarden-Tauziehen der Nachkriegsgeschichte bevor. Denn die zusätzlichen Anforderungen der Ministerien für den Staatshaushalt 2017 und 2018 summieren sich inzwischen auf zehn Milliarden Euro. Das berichtete Finanzminister Markus Söder (CSU) nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur im Kabinett. Das würde eine rasante Rekordsteigerung der Staatsausgaben um zwanzig Prozent bedeuten.

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Autoexperte: Exit der Autoindustrie aus Großbritannien

Die Fahne von GB weht zwischen der deutschen und der europäischen Flagge. Foto: S. Pilick/Archiv
Die Fahne von GB weht zwischen der deutschen und der europäischen Flagge. Foto: S. Pilick/Archiv

Der Brexit wird nach Einschätzung des Autoexperten Stefan Bratzel von der Hochschule Bergisch Gladbach «merkliche negative Auswirkungen auf die Automobil-industrie haben». Am stärksten treffe es Hersteller wie Nissan oder BMW, die auf der Insel Werke mit hoher Kapazität besitzen. Der Standort England werde im EU-Ausland weniger attraktiv - er erwarte «einen schleichenden Exit der Automobilindustrie von der Insel», sagte der Professor.

 

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Moody's droht Großbritannien nach Brexit mit Herabstufung

Moody's droht Großbritannien mit einer Herabstufung: Der Ausblick für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes wurde von «stabil» auf «negativ» gesenkt. Foto: Andrew Gombert
Moody's droht Großbritannien mit einer Herabstufung: Der Ausblick für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes wurde von «stabil» auf «negativ» gesenkt. Foto: Andrew Gombert

Die US-Ratingagentur Moody's droht Großbritannien nach dem Votum für einen EU-Austritt mit einer Herabstufung. Der Ausblick für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sei von «stabil» auf «negativ» gekappt worden, teilte die Agentur am Freitagabend mit. Das Rating blieb mit «AA1» aber zunächst unverändert. Es liegt eine Stufe unter der Topnote. Die Briten hatten am Donnerstag mehrheitlich für den Brexit, den Austritt aus der Europäischen Union (EU), gestimmt. Die Agentur bestätigte am Freitag das Top-Rating der EU mit «AAA» und einem stabilen Ausblick.

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Bauern fürchten weitere Einbußen: «Wende nicht in Sicht»

Verlustgeschäft: Ein Milchbauer gibt seinen Kühen Kraftfutter. Foto: Oliver Berg/Archiv
Verlustgeschäft: Ein Milchbauer gibt seinen Kühen Kraftfutter. Foto: Oliver Berg/Archiv

Den deutschen Bauern drohen angesichts des Preistiefs bei wichtigen Produkten wie Milch das zweite Jahr in Folge drastische Einbußen. «Eine Trendwende ist im Moment nicht in Sicht», sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur vor dem Bauerntag an diesem Mittwoch und Donnerstag in Hannover. «Wir befürchten, dass wir in diesem Jahr je nach Produktionsrichtung nochmals 15 bis 35, 40 Prozent Einkommensrückgang erleiden müssen.» Bereits im vergangenen Jahr waren die Gewinne über fast alle Sparten eingebrochen.

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Brexit schockt die Anleger - Dax bricht ein

In der Börse in Frankfurt am Main spiegelt sich ein Händler in einem Logo des Deutschen Aktienindex (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen
In der Börse in Frankfurt am Main spiegelt sich ein Händler in einem Logo des Deutschen Aktienindex (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen

Das überraschende Ja der Briten zum Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt kalt erwischt. Nach einem Kursbeben wich im Handelsverlauf zwar der erste Schock - am Abend stand für den deutschen Leitindex Dax aber immer noch ein Abschlag von 6,82 Prozent auf 9557,16 Punkten auf der Anzeigetafel. Kurz nach Handelsstart war der Leitindex noch um rund 10 Prozent oder gut 1000 Punkte eingebrochen und auf den tiefsten Stand seit Februar gefallen. Solch massive Verluste hatte es das letzte Mal während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 gegeben.

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EU-Staaten uneins über Glyphosat-Zulassung

Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. Foto: Patrick Pleul/Illustration
Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. Foto: Patrick Pleul/Illustration

Beim Unkrautvernichter Glyphosat sind die EU-Länder weiter gespalten: Bei einer Abstimmung in Brüssel kam nicht die nötige Mehrheit für eine Verlängerung der Zulassung zustande. Damit ist jetzt die EU-Kommission am Zug, die Montag über die Zukunft des Mittels beraten will. Die aktuelle Europa-Zulassung des Stoffes läuft Ende Juni aus. Frankreich und Malta stimmten Angaben von Diplomaten gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verlängerung der Zulassung um bis zu 18 Monate.

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Bundestagsbeschlüsse: Fracking, Erbschaftsteuer, Terrorpaket

Wer eine Prepaid-Karte fürs Handy kaufen will, muss dazu künftig einen Ausweis vorlegen. Foto: Henning Kaiser/Archiv
Wer eine Prepaid-Karte fürs Handy kaufen will, muss dazu künftig einen Ausweis vorlegen. Foto: Henning Kaiser/Archiv

Es ist der Tag, an dem Deutschlands Politiker über den Brexit diskutieren. Aber Freitag ist auch der Tag, an dem im Bundestag über Gesetze entschieden werden musste, die den Abgeordneten zum Teil erst kurzfristig übermittelt wurden.

 

FRACKING: Eine kommerzielle Förderung von Schiefergas mit der umstrittenen Fracking-Methode bleibt in Deutschland tabu. Der Bundestag billigte am Freitag den zuvor ausgehandelten Koalitionskompromiss zu der umstrittenen Erdgas-Fördermethode.

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Audi plant E-Auto-Offensive

Ein Audi A3 e-tron Elektroauto auf der Detroit Automesse. Foto: Uli Deck/dpa
Ein Audi A3 e-tron Elektroauto auf der Detroit Automesse. Foto: Uli Deck/dpa

Audi will nach einem Bericht des «Manager Magazins» im Jahr 2025 rund 700 000 Elektroautos verkaufen. Zwischen 25 und 30 Prozent der verkauften Audis sollten dann elektrisch angetrieben werden. Ein Audi-Sprecher wollte die Zahlen nicht kommentieren, sagte aber: «Die Tendenz ist richtig.» VW-Konzernchef Müller hatte nach dem Dieselskandal am Mittwoch auf der VW-Hauptversammlung in Hannover angekündigt, im Jahr 2025 wolle der Konzern zwei bis drei Millionen rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge verkaufen, das wären 25 Prozent des gesamten Absatzes.

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Nach dem Brexit: Auf der Suche nach sicheren Geldanlagen

Nach dem Brexit-Votum flüchten Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Foto: Sven Hoppe
Nach dem Brexit-Votum flüchten Anleger in als sicher geltende Häfen wie Gold. Foto: Sven Hoppe

Anleger auf der Flucht: Nach dem Brexit-Votum haben Investoren am Freitag ihr Heil in als sicher geltenden Anlagen wie Gold oder deutsche Staatsanleihen gesucht. Der Goldpreis schoß auf bis zu 1358 Dollar je Feinunze (31 Gramm) in die Höhe. Es war der höchste Stand seit Sommer 2014. Allein britische Internetnutzer googelten sechsmal häufiger «Gold kaufen» als sonst, wie eine Trend-Auswertung des Internet-Konzerns ergab. In Deutschland fiel die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf ein Rekordtief von minus 0,17 Prozent.

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Parteispenden: Regensburger Ermittler finden Hinweise

Der Regensburger Oberbürgermeister, Joachim Wolbergs (SPD). Foto: Armin Weigel/Archiv
Der Regensburger Oberbürgermeister, Joachim Wolbergs (SPD). Foto: Armin Weigel/Archiv

Aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu den Parteispenden der Regensburger SPD haben sich Hinweise ergeben, dass die Gelder gestückelt über Strohmänner geflossen sind. Es bestehe der Verdacht, dass Mitarbeiter eines Bauunternehmens privat gespendet und das Geld hinterher von ihrem Arbeitgeber als Gehaltszuschlag zurückerhalten haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Diesen Hinweisen gehe die Staatsanwaltschaft jetzt nach.

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Steinmeier: «Trauriger Tag für Europa und Großbritannien»

Ein schwarzer Tag für Europa: Die Briten werden die EU verlassen. Foto: Gregor Fischer
Ein schwarzer Tag für Europa: Die Briten werden die EU verlassen. Foto: Gregor Fischer

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich enttäuscht über den Ausgang des Brexit-Referendums geäußert. «Die Nachrichten aus Großbritannien sind wahrlich ernüchternd», sagte Steinmeier in Berlin. «Es sieht nach einem traurigen Tag für Europa und für Großbritannien aus.», so Steinmeier weiter. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will aus dem Brexit das Beste für Europa machen. Nach dem «schwarzen Freitag» müsse nach vorne geschaut werden: «Was jetzt in EU zählt:

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Im April deutlich mehr Aufträge auf dem Bau

Die Bauunternehmen in Deutschland haben derzeit gut zu tun. Foto: Arne Dedert
Die Bauunternehmen in Deutschland haben derzeit gut zu tun. Foto: Arne Dedert

Der Boom auf dem Bau hält dank extrem niedriger Zinsen an. Im April verzeichnete das Bauhauptgewerbe in Deutschland preisbereinigt 18,2 Prozent mehr neue Aufträge als ein Jahr zuvor, wie das Statistisches Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Von März auf April des laufenden Jahres gab es allerdings einen leichten Dämpfer. Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang war im April um 0,8 Prozent niedriger als im März.

 

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Aktienmärkte erleben «Black Friday» nach Brexit-Votum

Robert Halver, Kapitalmarkt-Experte der Baader Bank, im Handelssaal der Börse, nachdem die Briten für einen EU-Austritt gestimmt haben. Foto: Frank Rumpenhorst
Robert Halver, Kapitalmarkt-Experte der Baader Bank, im Handelssaal der Börse, nachdem die Briten für einen EU-Austritt gestimmt haben. Foto: Frank Rumpenhorst

«Black Friday» an der Börse: Das Votum der Briten für einen Ausstieg aus der Europäischen Union hat am Freitag die Aktienmärkte in Europa und Asien einbrechen lassen. Der Dax fiel im frühen Handel um 8,00 Prozent auf 9436,92 Punkte. Zwischenzeitlich hatte der deutsche Leitindex sogar 10 Prozent verloren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rutschte um 9 Prozent ab, genauso wie der französische CAC 40. An der Londoner Börse knickte der FTSE 100 um gut 8 Prozent ein.

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DGB Bayern dringt auf höheren Mindestlohn

Matthias Jena. Foto: Andreas Gebert/Archiv
Matthias Jena. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Anderthalb Jahre nach Einführung des Mindestlohns hat der bayerische DGB-Chef Matthias Jena eine Erhöhung gefordert. Die Bedingungen für ein kräftiges Plus seien jetzt ideal, sagte Jena am Freitag mit Blick auf die Konjunktur und die Tariferhöhungen im Öffentlichen Dienst und in der Metallindustrie. Die Minijobs seien in Bayern bis Dezember zwar um 2,7 Prozent zurückgegangen.

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Sturz statt Schutz: Ikea ruft Treppengitter «Patrull» zurück

Das Möbelhaus Ikea hat aufgrund von Sicherheitsmängeln eine Rückrufaktion beim Schutzgitter "Petrull" gestartet. dpa - Bildfunk Foto: Daniel Reinhardt
Das Möbelhaus Ikea hat aufgrund von Sicherheitsmängeln eine Rückrufaktion beim Schutzgitter "Petrull" gestartet. dpa - Bildfunk Foto: Daniel Reinhardt

Hofheim-Wallau (dpa) - Das Möbelhaus Ikea ruft seine Schutzgitter «Patrull» wegen Sturzgefahr zurück. Man habe Kundenberichte erhalten, dass sich die Gitter unerwartet geöffnet hätten und Kinder die Treppe heruntergefallen seien, teile das Unternehmen am Donnerstagmorgen in Hofheim-Wallau mit. Bei einigen dieser Vorfälle mussten den Angaben zufolge Kinder medizinisch versorgt werden. Die Untersuchung eines unabhängigen Prüfers habe gezeigt, dass die Verschlussvorrichtung trotz aller Tests unzuverlässig sei. Dies stelle eine Gefahr für kleine Kinder dar.

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Europa in der Krise: Briten machen den Brexit wahr

Londons Ex-Bürgermeister Johnson, einer der Wortführer des Brexit-Lagers, nach der Abgabe seiner Stimme. Foto: EPA
Londons Ex-Bürgermeister Johnson, einer der Wortführer des Brexit-Lagers, nach der Abgabe seiner Stimme. Foto: EPA

Schock für Europa: Die Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt und stürzen den Staatenbund damit in die schwerste Krise seiner fast 60-jährigen Geschichte. In einem historischen Volksentscheid votierten 51,9 Prozent für den Brexit. Premierminister David Cameron, der für einen Verbleib geworben hatte, kündigte seinen Rücktritt bis spätestens Oktober an. Er versicherte zugleich, dass Regierung und Parlament den Mehrheitswillen respektieren und mit der EU den Austritt aushandeln werden.

 

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Siemens-Personalchefin findet Bewerbungsfotos überflüssig

In Staaten wie Kanada sind Bilder aus Gründen der Chancengleichheit bei Bewerbungen bereits verboten, sagte die Siemens-Personalchefin. Foto: Sophie Mono/Symbolbild
In Staaten wie Kanada sind Bilder aus Gründen der Chancengleichheit bei Bewerbungen bereits verboten, sagte die Siemens-Personalchefin. Foto: Sophie Mono/Symbolbild

Gerlingen (dpa) – Fotos in Job-Bewerbungen sind aus Sicht der Siemens-Personalchefin Janina Kugel überflüssig. Es gebe das Risiko, dass Firmenverantwortliche auf Basis solcher Bilder beeinflusst würden und dadurch nicht die richtigen Personalentscheidungen träfen, sagte Kugel in Gerlingen. Sie verwies auf das Problem unbewusster Denkmuster (Englisch: Unconscious Bias), wenn also etwa Punkertypen als unseriös oder Ältere als technikfern eingeordnet würden.

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BGH zu Rabatten: Drogerie darf Konkurrenz-Gutscheine kapern

Die Drogeriekette Müller hatte Kunden mit dem Angebot gelockt, fremde Zehn-Prozent-Coupons auch in den eigenen Märkten anzuerkennen. Foto: Bernd Weißbrod
Die Drogeriekette Müller hatte Kunden mit dem Angebot gelockt, fremde Zehn-Prozent-Coupons auch in den eigenen Märkten anzuerkennen. Foto: Bernd Weißbrod

Drogerien und andere Märkte dürfen sich an Rabattaktionen der Konkurrenz «anhängen» und damit werben, die fremden Gutscheine auch in eigenen Filialen einzulösen. So etwas sei nicht grundsätzlich unlauter, urteilte der Bundesgerichtshof. Die Karlsruher Richter entschieden über eine Werbeaktion der Drogeriekette Müller. Das Unternehmen hatte Kunden mit dem Angebot gelockt, Zehn-Prozent-Coupons von dm, Rossmann und Douglas ebenfalls anzunehmen. Aus Sicht von Wettbewerbsschützern torpediert das die Werbemaßnahmen der Konkurrenz. (Az. I ZR 137/15)

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