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Volkswagen und Zulieferer beenden Machtprobe

Wegen des Streits mit zwei wichtigen Zulieferern hatte VW für Tausende Beschäftigte Kurzarbeitergeld beantragt. Foto: Hendrik Schmidt
Wegen des Streits mit zwei wichtigen Zulieferern hatte VW für Tausende Beschäftigte Kurzarbeitergeld beantragt. Foto: Hendrik Schmidt

VW und zwei wichtige Zulieferer haben ihre beispiellose Machtprobe beendet und arbeiten wieder zusammen. Europas größter Autobauer und die beiden Unternehmen der Prevent-Gruppe einigten sich nach 20-stündigen Verhandlungen auf ein Ende der tagelangen Hängepartie. Diese hatte bei VW zu einem teilweisen Produktionsstopp und Kurzarbeit für Tausende Mitarbeiter geführt. Darüber, wie die Einigung im Detail aussieht, schweigen beide Seiten. Die beiden Zulieferfirmen wollen die Belieferung von Volkswagen nun wieder aufnehmen.

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Tesla rüstet Spitzenmodelle mit größeren Batterien auf

Mit den 100-kWh-Batterien soll auch die Reichweite steigen. Foto: Andrew Gombert
Mit den 100-kWh-Batterien soll auch die Reichweite steigen. Foto: Andrew Gombert

Tesla baut jetzt nach eigenen Angaben die Serienautos mit der schnellsten Beschleunigung und will damit ein Zeichen für Elektromobilität setzen. Die Limousine Model S mit größeren Batterien soll es von null auf 60 Meilen pro Stunde (96,5 km/h) in 2,5 Sekunden schaffen. Nur zwei Straßensportwagen weltweit - LaFerrari und Porsche 918 Spyder - könnten schneller beschleunigen, sagte Firmenchef Elon Musk. Sie seien aber im Gegensatz zu den Teslas keine in Serie produzierten Wagen, erklärte Musk.

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Pokémon Go: Keine expliziten Vorgaben an Schulen

"Pokemon Go"-Spieler. Foto: Patrick Seeger
"Pokemon Go"-Spieler. Foto: Patrick Seeger

An bayerischen Schulen wird es kein explizites Verbot des Smartphone-Spiels «Pokémon Go» geben. Dies teilte das Kultusministerium am Dienstag auf dpa-Nachfrage mit.

 

Obwohl man auf entsprechende Empfehlungen oder Vorgaben verzichte, gelte jedoch weiterhin die Regel, dass Mobiltelefone und digitale Speichermedien - außer zu Unterrichtszwecken - auf dem Schulgelände ausgeschaltet werden müssen.

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Drogenschmuggel im Reisebus

 Landgericht München Das Landgericht in München. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Landgericht München Das Landgericht in München. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Drei Mitglieder einer Drogenbande stehen von heute an vor dem Münchner Landgericht. Hauptangeklagter ist der 28 Jahre alte Kopf der Gruppe.

 

Der von ihm initiierte Schmuggel führte per Fernbus von Prag nach München. Zwei Kuriere - ein 35-jähriger Mann und eine 27 Jahre alte Frau - teilen mit ihm die Anklagebank.

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Mindestens 16 Tote bei Erdbeben in Italien

Vor allem die kleineren Ortschaften Amatrice und Accumoli wurden getroffen. Foto: Massimo Percossi
Vor allem die kleineren Ortschaften Amatrice und Accumoli wurden getroffen. Foto: Massimo Percossi

Bei dem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Zehn Menschen starben allein in dem Ort Pescara del Tronto, wie der Zivilschutz berichtete. Fünf Menschen kamen nach bisherigen Berichten in der Gemeinde Amatrice um, ein weiterer in dem Ort Accumoli. Unter den Opfern sind auch mehrere Kinder. Helfer suchten in den Trümmern völlig zerstörter Häuser weiter nach Opfern. Die Lage war unübersichtlich. Die Rettungsdienste konnten einige Orte in der bergigen Gegend nur schwer erreichen.

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Bayreuther Festspiele sind nicht alle Karten losgeworden

Absperrgitter stehen in Bayreuth vor dem Festspielhaus. Foto: Timm Schamberger/Archiv
Absperrgitter stehen in Bayreuth vor dem Festspielhaus. Foto: Timm Schamberger/Archiv

Die Bayreuther Festspiele sind in diesem Jahr nicht alle Opernkarten losgeworden. «Weniger als 40 Karten gingen nicht raus», sagte Festspiel-Geschäftsführer Holger von Berg. «Aber das sind für uns Marginalien», und im Grunde gelte das als ausverkauft. Dass nicht alle Karten für die Richard-Wagner-Festspiele verkauft würden, sei auch in vergangenen Jahren schon vorgekommen. Bei diesen Karten handele es sich zum Teil um bestellte, aber nicht abgeholte Tickets, die dann an der Abendkasse wegen des hohen Preises nicht verkauft werden konnten, erklärte Berg.

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Teenager-Magazin «Bravo» wird 60

Ex-Chefredakteur Alex Gernandt mit der ersten «Bravo», die am 26.08.1956 erschienen ist. Foto: Sven Hoppe
Ex-Chefredakteur Alex Gernandt mit der ersten «Bravo», die am 26.08.1956 erschienen ist. Foto: Sven Hoppe

Für Millionen Teenager war sie der Inbegriff der Jugend, jetzt nähert sich die «Bravo» langsam dem Rentenalter. An diesem Freitag wird sie 60 - und tatsächlich gibt es inzwischen ein paar altersbedingte Gebrechen. Es gab eine Zeit, in der auf dem Schulhof nichts ging ohne die «Bravo». Teenager im ganzen Land fieberten auf den Donnerstag und die neue Ausgabe hin, Boyband-Poster von den Beatles über Take That bis zu Tokio Hotel wurden aufgehängt.

Generationen von Jugendlichen lasen die Tipps von Dr. Sommer heimlich unter der Bettdecke. Jahrzehntelang war die «Bravo» Inbegriff der Jugend.

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Dreiergipfel in Italien: Europa nach Brexit nicht am Ende

Die drei Staats- und Regierungschefs beraten auf der Insel Ventotene über die Zukunft Europas nach dem Brexit-Votum. Foto: Cesare Abbate
Die drei Staats- und Regierungschefs beraten auf der Insel Ventotene über die Zukunft Europas nach dem Brexit-Votum. Foto: Cesare Abbate

Deutschland, Frankreich und Italien wollen die Sicherheit der EU in Zeiten von Terrorgefahr und Flüchtlingsandrang auch mit mehr Militärkooperation stärken. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte nach einem Gespräch mit Italiens Regierungschef Matteo Renzi und dem französischen Präsidenten François Hollande auf dem Flugzeugträger «Garibaldi»: «Wir spüren angesichts des islamistischen Terrors, angesichts des Bürgerkrieges in Syrien, dass wir mehr für unsere innere und äußere Sicherheit tun müssen.» Die Europäische Union stehe aktuell vor «riesigen Herausforderungen».

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VW: Zulieferer-Streit wird zur immer größeren Belastungsprobe

Ein Mitarbeiter zeigt in Wolfsburg ein Volkswagen-Logo. Foto: Foto: Julian Stratenschulte
Ein Mitarbeiter zeigt in Wolfsburg ein Volkswagen-Logo. Foto: Foto: Julian Stratenschulte

Der beispiellose Konflikt von Volkswagen mit zwei wichtigen Zulieferern erreicht immer neue Dimensionen. Bei VW stehen angesichts eines Lieferstopps viele Bänder still, bislang sind 28 000 VW-Mitarbeiter betroffen. Die Zulieferer-Branche befürchtet Auswirkungen auch auf andere Lieferanten. Die Bundesregierung mahnte eine Lösung an. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mühten sich der Autobauer und die Lieferanten am Montag um eine gütliche Einigung. Ergebnisse gab es am frühen Abend zunächst nicht.

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Noch mehr als 32 000 offene Ausbildungsstellen in Bayern

Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger. Foto: Matthias Balk/Archiv
Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger. Foto: Matthias Balk/Archiv

Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres gibt es in Bayern noch mehr als 32 000 offene Ausbildungsstellen. «Das sind noch 32 545 Chancen für den ersten Karriereschritt», sagte Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger am Montag. Im Vergleich zu 2015 seien im vergangenen Juli im Freistaat mehr Ausbildungsverträge unterschrieben worden. Im Bereich der Industrie- und Handelskammer rund ein Prozent mehr, im Bereich der Handwerkskammern sogar 4,22 Prozent.

 

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Beschäftigte im Fleischerhandwerk bekommen mehr Geld

Wurst liegt in der Theke in einer Metzgerei aus Foto: Armin Weigel/dpa
Wurst liegt in der Theke in einer Metzgerei aus Foto: Armin Weigel/dpa

Die rund 30 000 Beschäftigten des bayerischen Fleischerhandwerks bekommen mehr Geld. Rückwirkend zum 1. Juli würden die Mindestentgelte um 2,5 Prozent angehoben, teilten die Gewerkschaft Narung-Genuss-Gaststätten und der Fleischerverband Bayern am Montag in München mit. Eine entsprechende Einigung, die bereits Ende Juli zustande kam, sei jetzt genehmigt worden. Die Ausbildungsvergütungen steigen demnach überproportional, nämlich auf 580 Euro im ersten, 680 Euro im zweiten und 890 Euro im dritten Lehrjahr.

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Serie: Sommerkino in München und der Region Teil 7: Frischluftkino 2016

Frischluftkino im „EineWeltHaus“ (Foto: Trägerkreis EineWeltHaus München e.V )
Frischluftkino im „EineWeltHaus“ (Foto: Trägerkreis EineWeltHaus München e.V )

Teil 7 unserer Sommerkino-Serie führt uns heute wieder zurück nach München.

 

Noch bis zum 2. September haben Sie am Freitagabend in diesem Jahr die Möglichkeit, beim Frischluftkino im „EineWeltHaus“ Filme unter dem diesjährigen Motto „Menschen-rechte im Film“ die Sommer-kinosaision zu nutzen. Bis zum Ende der Frischluftkino-Saison 2016 gibt es noch zwei Filme zu sehen.

 

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IG Metall: Beschäftigte wollen mehr Selbstbestimmung im Job

Eine Frau arbeitet in einem Homeoffice. Foto: Daniel Naupold/Illustration
Eine Frau arbeitet in einem Homeoffice. Foto: Daniel Naupold/Illustration

Die IG Metall macht sich für mehr selbstbestimmtes Arbeiten stark. «Seit der Krise 2008/2009 wurde den Beschäftigten, was ihre Flexibilität angeht, viel abverlangt. Nun gibt es einen starken Wunsch nach mehr Selbstbestimmung am Arbeitsplatz nach dem Motto «Jetzt sind wir dran»», sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann der Deutschen Presse-Agentur. Viele Beschäftigte wollten zeitweise kürzer arbeiten, zum Beispiel vier statt fünf Tage die Woche, um sich um pflegebedürftige Eltern oder die Kindererziehung zu kümmern.

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Erdogan: Attentäter von Gaziantep war ein Kind

Krankenwagen bahnen sich nach der verheerenden Explosion ihren Weg durch die Menschenmassen. Foto: str
Krankenwagen bahnen sich nach der verheerenden Explosion ihren Weg durch die Menschenmassen. Foto: str

Ein Kind zwischen 12 und 14 Jahren soll den blutigen Anschlag von Gaziantep verübt haben. Die verheerende Explosion riss inmitten einer kurdischen Hochzeitsfeier in der südost-türkischen Stadt mindestens 51 Menschen mit in den Tod, 69 weitere wurden verletzt. Dabei blieb zunächst unklar, ob sich das Kind selbst in die Luft gesprengt hat oder ob der Sprengsatz per Fernzünder ausgelöst worden war. Das Attentat löste international Entsetzen und Anteilnahme aus.

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Mehr Borreliose und FSME-Fälle nach Zeckenbissen

Auf einem Grashalm sitzt eine Zecke. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Auf einem Grashalm sitzt eine Zecke. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Die Zahl der durch Zecken verursachten Krankheitsfälle in Bayern ist in diesem Jahr bislang deutlich gestiegen. Zum Ende der ersten Augustwoche hatte das Landesamt für Gesundheit (LGL) in Erlangen bereits mehr als 2600 Infektionen mit Borreliose registriert - 40 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. Auch die Zahl der FSME-Fälle lag bereits bei etwa 100 - 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine LGL-Sprecherin bezeichnete dies dennoch als «erwartbare Schwankung im Verlauf der Meldejahre».

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ZDF dreht für das "Herzkino" neue "Rosamunde Pilcher"-Verfilmung

Liza Tzschirner und Daniel Aichinger (Foto: obs / ZDF / Jon Ailes)
Liza Tzschirner und Daniel Aichinger (Foto: obs / ZDF / Jon Ailes)

 

Blut ist dicker als Wasser.

 

Dieses Sprichwort nimmt sich das Kindermädchen Natalie, dargestellt von Liza Tzschirner, in der "Rosamunde Pilcher"-Verfilmung mit dem Arbeitstitel "Wie von einem anderen Stern" zu Herzen. Denn allem Ärger zum Trotz hält sie fest zu ihrem Bruder John, gespielt von Bela Gabor Lenz.

 

Gemeinsam mit Saskia Valencia, Daniel Aichinger, Francis Fulton-Smith und vielen anderen stehen Liza Tzschirner und Bela Gabor Lenz seit Mitte August in Cornwall vor der Kamera. Regie führt Marco Serafini, das Drehbuch schrieben Astrid Ruppert und Nikola Bock.

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Gewerkschaft der Polizei: Burka-Verbot ist Symbolpolitik

Die Debatte um ein mögliches Burka-Verbot geht weiter. Foto: Jalil Rezayee
Die Debatte um ein mögliches Burka-Verbot geht weiter. Foto: Jalil Rezayee

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den Vorstoß der Unions-Innenminister für ein teilweises Verbot der Vollverschleierung muslimischer Frauen kritisiert. «Die Burka interessiert uns als Polizei nur, wenn sie bei einer Identitätsfeststellung hinderlich sein sollte», sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek der «Mitteldeutschen Zeitung». Die Forderung nach Burka-Verbot und Begrenzung der doppelten Staatsbürgerschaft sei lediglich «ein Ausdruck von Symbolpolitik».

 

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DFB-Pokal RB Leipzig scheitert in Dresden

Der TSV 1860 München hat mit dem 2:1-Sieg gegen den KSC die 2. Runde erreicht. Foto: Angelika Warmuth
Der TSV 1860 München hat mit dem 2:1-Sieg gegen den KSC die 2. Runde erreicht. Foto: Angelika Warmuth

RB Leipzig ist im brisanten Sachsen-Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals an Dynamo Dresden überraschend gescheitert. Der Aufsteiger verlor eine Woche vor seiner Bundesliga-Premiere gegen den Zweitliga-Neuling im Elfmeterschießen 4:5 (2:2, 2:0). Die fünf Fußball-Bundesligisten SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04, 1. FC Köln und VfL Wolfsburg erreichten gegen unterklassige Gegner dagegen die zweite Runde. Leipzig ging gegen Dresden bereits nach einer Viertelstunde in Führung und baute den Vorsprung mit einem Foulelfmeter kurz vor der Halbzeit auf 2:0 aus.

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Rund 4800 Azubis profitieren von «Assistierter Ausbildung»

Kochlehrlinge bei der Arbeit in Wismar. Das Projekt «Assistierte Ausbildung» kommt gut an. Foto: Jens Büttner/Archiv
Kochlehrlinge bei der Arbeit in Wismar. Das Projekt «Assistierte Ausbildung» kommt gut an. Foto: Jens Büttner/Archiv

Das von der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vorjahr gestartete Modell der assistierten Lehrlings-Ausbildung für schwächere Azubis stößt auf wachsendes Interesse bei Betrieben und jungen Menschen. Bereits im ersten Jahr haben Angaben der BA zufolge 4800 Jugendliche von dem Projekt profitiert. 5400 Plätze hatte die Bundesagentur im Ausbildungsjahr 2015/2016 bereitgestellt.

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VW muss in Wolfsburg Golf-Produktion stoppen

Aufgrund von Materialengpässen durch Zulieferbetriebe des VW-Konzerns kommt es zu einem Produktionsstop des VW-Golfs. Foto: Sebastian Gollnow
Aufgrund von Materialengpässen durch Zulieferbetriebe des VW-Konzerns kommt es zu einem Produktionsstop des VW-Golfs. Foto: Sebastian Gollnow

Im Wolfsburger Stammwerk von Europas größtem Autobauer Volkswagen greift heute ein Produktionsstopp bei der Fertigung des wichtigsten Modells Golf. Grund ist der Streit mit einer Zulieferer-Gruppe aus Sachsen, von der der Konzern Getriebeteile und Sitzbezüge bezieht. Von Montag an entfallen dann auch entsprechende Arbeitsschichten der Belegschaft - bis mindestens einschließlich kommenden Samstag (27. August). Für die betroffenen Mitarbeiter läuft es auf eine Kurzarbeit-Regelung hinaus. In Emden ist das für 7500 Menschen schon der Fall.

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Bayern-SPD kritisiert Pläne zur Mietraumförderung

Euro-Banknoten und Münzen sind zu sehen. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Euro-Banknoten und Münzen sind zu sehen. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

In Bayern wird aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion zu wenig Mietraum staatlich gefördert - obwohl entsprechende Zuschüsse des Bundes bereitstünden. Die Partei kritisiert, dass selbst in angespannten Wohnungsmärkten kaum staatliche Mietraumförderung stattgefunden habe. Die Staatsregierung gehe im Kampf gegen die Wohnungsnot nicht strategisch, sondern «nach dem Prinzip der Gießkanne» vor, so der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Lotte, im Hinblick auf die ungleiche Verteilung der Mietraumförderung in Bayern.

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Seehofer zu Beschlüssen: «Meilenstein für mehr Sicherheit»

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: Angelika Warmuth/Archiv
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Als «Meilenstein für mehr Sicherheit» hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer die Beschlüsse der Unions-Innenminister begrüßt. «Jetzt kommt es darauf an, das politisch Gewollte zügig umzusetzen», sagte der CSU-Chef am Freitag laut einer Mitteilung in München. Die Sicherheit der Bevölkerung sei absolutes Thema Nummer eins, sagte Seehofer weiter. Lob zollte der bayerische Ministerpräsident seinem Innenminister Joachim Herrmann. «Sein Kurs zu mehr Sicherheit ist die Richtschnur für Deutschland.»

 

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TÜV: Schließung des Augsburger Theaters war notwendig

Das Stadttheater von Augsburg (Schwaben). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Das Stadttheater von Augsburg (Schwaben). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Die kurzfristige Schließung des Großen Hauses des Augsburger Stadttheaters wegen mangelnden Brandschutzes war nach Feststellung des TÜV Süd zwingend notwendig. Die Ergebnisse einer Vorab-Stellungnahme des TÜV hat Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) am Freitag vorgestellt. Gribl hatte den TÜV als Prüfinstanz eingeschaltet, nachdem Gegner der Theatersanierung den Vorwurf erhoben hatten, das Große Haus sei vorschnell und mit vorgeschobener Gefahrenlage geschlossen worden.

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Schlechte Ernte 2016 bringt Bauern in Bedrängnis

Hans-Georg Schwarz (r) zeigt dem Präsidenten des Landesbauernverbandes (LVB), Joachim Rukwied, den Falkenhof in Leonberg-Geberheim in Baden-Württemberg. Nach bisherigen Daten zeichnet sich ein schlechteres Ernteergebnis ab als im Vorjahr. Foto: Silas Stei
Hans-Georg Schwarz (r) zeigt dem Präsidenten des Landesbauernverbandes (LVB), Joachim Rukwied, den Falkenhof in Leonberg-Geberheim in Baden-Württemberg. Nach bisherigen Daten zeichnet sich ein schlechteres Ernteergebnis ab als im Vorjahr. Foto: Silas Stei

Die Ernte in Deutschland fällt diesmal drastisch schlechter aus und bringt nach Tausenden Milchbauern weitere Höfe in Bedrängnis. «Vielen Ackerbauern geht das Geld jetzt auch aus», sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied bei der Vorlage einer Erntebilanz. Wegen ungünstigen Wetters zeichnet sich bei Getreide ein Minus von elf Prozent auf 43,5 Millionen Tonnen ab - weniger waren es zuletzt vor fünf Jahren. Auch bei Raps dürften mit 4,5 Millionen Tonnen elf Prozent weniger hereinkommen als im Vorjahr. Angesichts niedriger Weltmarktpreise für viele Produkte hoffen die Landwirte auf mögliche weitere Krisenhilfen des Staates von 100 Millionen Euro.

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Schlacht um Aleppo: Moskau kündigt neue Waffenruhe an

Ein syrischer T-72-Panzer lauert in einer Kampfpause in Aleppo. Foto: Michael Alaeddin/Sputnik
Ein syrischer T-72-Panzer lauert in einer Kampfpause in Aleppo. Foto: Michael Alaeddin/Sputnik

Deutschland hat gemeinsam mit den anderen 27 EU-Staaten eine sofortige Waffenruhe für die umkämpfte syrische Stadt Aleppo gefordert. Die anhaltenden Bombenangriffe und Belagerungen behinderten die Hilfsbemühungen der internationalen Gemeinschaft, teilte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini im Namen aller Mitgliedsländer mit. Russland erklärte sich überraschend jetzt doch dazu bereit, jede Woche eine 48 Stunden lange Feuerpause in Aleppo einzulegen.

 

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Druck durch Lieferstopp steigt bei VW

Eine Zulieferer-Gruppe legt sich mit dem Weltkonzern Volkswagen an. Die Gründe für den Streit sind unklar, die Folgen heftig. Foto: Julian Stratenschulte
Eine Zulieferer-Gruppe legt sich mit dem Weltkonzern Volkswagen an. Die Gründe für den Streit sind unklar, die Folgen heftig. Foto: Julian Stratenschulte

Der Rechtsstreit mit einem Schlüssellieferanten droht sich bei Volkswagen hierzulande zu einem Flächenbrand auszuwachsen. Der Druck auf den Autobauer steigt massiv; eine rasche Lösung muss her, um den Lieferanten wieder zum Versorgen zu bewegen. Denn: Nach dem Passat-Werk in Emden, wo wegen der Querelen bereits Kurzarbeit ansteht, muss Volkswagen ab diesem Samstag auch in seinem Wolfsburger Stammwerk die Bänder des Erfolgsmodells VW Golf anhalten. Damit trifft der Lieferstopp des externen Partners ins Herz des europäischen Branchenprimus, dem ganze Produktionstage wegbrechen.

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Schulen in Bayern gut mit Direktoren versorgt

Ein Schild weist auf einen Parkplatz für die Schulleitung hin. Foto: Marius Becker/Archiv
Ein Schild weist auf einen Parkplatz für die Schulleitung hin. Foto: Marius Becker/Archiv

Zum kommenden Schuljahr sind an bayerischen Schulen kaum noch Führungspositionen offen. Das teilte das Kultusministerium in München auf Anfrage mit. Bayernweit seien zum 1. August 16 Direktorenposten an Gymnasien neu besetzt worden, sagte Ministeriumssprecherin Sabine Herde. An Realschulen waren es 14. Eine einzige Realschule hat vorerst noch keinen neuen Direktor. Laut Ministerium ist der Wechsel ein ganz normaler Vorgang:

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Herrmann: Bayerns Polizei hat Rekordstand an Überstunden

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Foto: Matthias Balk/dpa
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Foto: Matthias Balk/dpa

Die großen Herausforderungen der vergangenen Monate haben der Polizei in Bayern einen Rekordstand an Überstunden beschert. «Wir haben eineinhalb Jahre extremer Belastung der bayerischen Polizei hinter uns», sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in einem Interview der «Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung» (Freitag). «Das führt dazu, dass wir eine Überstundenbelastung haben wie noch nie zuvor.» Vor mehr als einem Jahr habe die Polizei im Freistaat den G7-Gipfel «intensiv vorbereitet und hervorragend gemanagt», erinnerte Herrmann.

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Taschenverbot und mobile Zäune für mehr Sicherheit auf der Wiesn

Mit einem Rucksackverbot, Personenkontrollen und einem mobilen Zaun am Rand des Wiesn-Geländes will die Stadt München die Sicherheit auf dem Oktoberfest erhöhen. Foto: Lukas Barth
Mit einem Rucksackverbot, Personenkontrollen und einem mobilen Zaun am Rand des Wiesn-Geländes will die Stadt München die Sicherheit auf dem Oktoberfest erhöhen. Foto: Lukas Barth

Hinweise auf eine Gefahr gibt es nicht

 

Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach kommt er nun doch, der mobile Zaun auf der Wiesn. Es ist nicht die einzige neue Sicherheitsmaßnahme auf dem Oktoberfest. Das Wichtigste für Besucher: Sie sollten Taschen und Rucksäcke gleich zu Hause lassen.

Nach den Terroranschlägen von Würzburg und Ansbach sowie dem Amoklauf in München hat Bayerns Landeshauptstadt ihr Sicherheitskonzept für das Oktoberfest (17. September bis 3. Oktober) angepasst. Konkrete Hinweise auf eine Gefahr gibt es aber nicht.

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Servus in München: Neubürgerradtouren am 3. und 8. September

Neu-Münchner entdecken radelnd die Stadt (Foto: Radlhauptstadt München / Su Gin Ong)
Neu-Münchner entdecken radelnd die Stadt (Foto: Radlhauptstadt München / Su Gin Ong)

Wer neu nach München gezogen ist, findet sich anfangs in der Stadt nicht immer leicht zurecht. Deshalb bietet die Radlhauptstadt München für alle „Zuagroasten“ am 3. und 8. September zwei Rundfahrten mit dem Rad an, um die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren. Mit erfahrenen Tourguides wird München am 3. September auf der Ringroute - und am 8. September auf der Feierabendroute erkundet.

 

 

 

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