Tipps für die Modernisierung von Haus und Wohnung: Die private Energiewende meistern

Fassadendämmung (Foto: pixabay.com / AKuptsova)
Fassadendämmung (Foto: pixabay.com / AKuptsova)

Wer sein Haus energetisch saniert, spart Heizkosten, erhöht seine Wohnqualität und investiert in den Werterhalt der eigenen vier Wände.

 

Die LBS Bayerische Landesbausparkasse (LBS Bayern) gibt Tipps, wie Hausbesitzer die Energiewende meistern können.

 

Besonders wichtig ist die Vorbereitung eines solchen Projektes.

Gründliche Planung

 

Wer energetisch saniert, sollte das Projekt gründlich planen und die Maßnahmen gut aufeinander abstimmen. So wird der bestmögliche Effekt erzielt. Denn auch die Wirkung der besten Heizungsanlage verpufft, wenn sie in ein schlecht gedämmtes Haus eingebaut wird.

 

Professionelle Unterstützung bieten zum Beispiel Energieberater oder Handwerker, die intelligente Paketlösungen schnüren.

 

Wärmedämmung

 

Über die Außenhülle einer Immobilie geht viel Energie verloren. Die Dämmung des Dachs reduziert den Verbrauch um mehr als 15 Prozent. Weitere 25 Prozent lassen sich durch die Sanierung der Außenfassade einsparen, neue Fenster führen zu einer Reduktion von etwa 15 Prozent. Problemzonen älterer Immobilien sind auch Kellerfundamente sowie Wände ohne ausreichende Abdichtung oder mit verrosteten Stahlträgern.

 

Heizungsanlage

 

Die Erneuerung der Heizungsanlage hat in Kombination mit dem Bau einer Solaranlage für Warmwasser das Potenzial, den Energieverbrauch um etwa 20 Prozent zu reduzieren. Sehr energieeffizient sind Öl- und Gasbrennwertkessel, moderne Holzheizkessel und Erdwärmepumpen.

 

Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik erreichen Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent. Durch den Einbau einer thermischen Solaranlage kann zudem in den wärmeren Monaten die Heizleistung zurückgefahren werden.

 

Regenerative Energien

 

Durch die Umstellung auf regenerative Energieformen wie Sonne, Wind oder Wasser machen sich Hausbesitzer von der Preisentwicklung der klassischen Brennstoffe Gas oder Öl unabhängig. Auch Holz hat sich als erneuerbarer Energieträger etabliert.

 

Immer mehr nachgefragt werden auch Wärmepumpenheizungen. Sie entziehen ihrer Umwelt - der Umgebungsluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich - Wärmeenergie und heben diese mittels der Pumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau an, um damit Gebäude zu beheizen.

 

Finanzierung

 

Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung einer energetischen Hausmodernisierung sind derzeit so günstig wie selten zuvor, weil die  Zinsen historisch niedrig sind.

 

(LBS Bayerische Landesbausparkasse / AK)